Dezentrale Biogasverflüssigung: Technik, Wirtschaftlichkeit und ‚Social Impact‘
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05398_2025_05_03
Die Energiewende ist dringender als je zuvor, während gleichzeitig die Kostensensibilität steigt. Biogasanlagen stehen vor der Wahl, sich neu zu erfinden oder stillgelegt zu werden. Eine pauschale Lösung für alle Biogasanlagen gibt es nicht. Für Anlagen ohne Anschluss an das Gasnetz eröffnet die dezentrale Biogasverflüssigung jedoch eine Chance, weiterhin zur Energiewende beizutragen. Voraussetzung hierfür ist die Umstellung auf fortschrittliche Einsatzstoffe und eine Mindestproduktionskapazität von 2.300.000 m3 Biogas pro Jahr. Die erforderliche Technik ist bei verschiedenen Herstellern erhältlich, einschließlich der Verflüssigung von CO2 (Carbon Capture). Gleichzeitig sucht die Transportbranche nach klimaneutralen, wirtschaftlichen Antriebsmöglichkeiten. Bio-LNG ist als Kraftstoff mit über 180 Tankstellen in Deutschland sowie etlichen LKw bereits etabliert. Allerdings sorgen regulatorische Unsicherheiten für Instabilität und verhindern einen flächendeckenden Hochlauf der dezentralen Biogasverflüssigung. Sollten die Rahmenbedingungen rechtzeitig stabilisiert werden, könnten zahlreiche positive Effekte erzielt werden: Senkung der Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor, Diversifizierung der Biogasanlagennutzung, regionale Wertschöpfung, Beitrag zur Erreichung nationaler Klimaziele, Stärkung strukturschwacher Räume, höhere Resilienz gegenüber Energieimporten, gesellschaftliche Teilhabe an der Energiewende, und rund 100 Mrd. €, die über die EEG-Umlage in den Biogassektor geflossen sind, könnten weiter sinnvoll genutzt werden.
| Autoren | Lena Friedmann |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 01.05.2025 |
| Format | |
| Verlag | Vulkan-Verlag GmbH |
| Seitenzahl | 8 |
| Titel | Dezentrale Biogasverflüssigung: Technik, Wirtschaftlichkeit und ‚Social Impact‘ |
| Beschreibung | Die Energiewende ist dringender als je zuvor, während gleichzeitig die Kostensensibilität steigt. Biogasanlagen stehen vor der Wahl, sich neu zu erfinden oder stillgelegt zu werden. Eine pauschale Lösung für alle Biogasanlagen gibt es nicht. Für Anlagen ohne Anschluss an das Gasnetz eröffnet die dezentrale Biogasverflüssigung jedoch eine Chance, weiterhin zur Energiewende beizutragen. Voraussetzung hierfür ist die Umstellung auf fortschrittliche Einsatzstoffe und eine Mindestproduktionskapazität von 2.300.000 m3 Biogas pro Jahr. Die erforderliche Technik ist bei verschiedenen Herstellern erhältlich, einschließlich der Verflüssigung von CO2 (Carbon Capture). Gleichzeitig sucht die Transportbranche nach klimaneutralen, wirtschaftlichen Antriebsmöglichkeiten. Bio-LNG ist als Kraftstoff mit über 180 Tankstellen in Deutschland sowie etlichen LKw bereits etabliert. Allerdings sorgen regulatorische Unsicherheiten für Instabilität und verhindern einen flächendeckenden Hochlauf der dezentralen Biogasverflüssigung. Sollten die Rahmenbedingungen rechtzeitig stabilisiert werden, könnten zahlreiche positive Effekte erzielt werden: Senkung der Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor, Diversifizierung der Biogasanlagennutzung, regionale Wertschöpfung, Beitrag zur Erreichung nationaler Klimaziele, Stärkung strukturschwacher Räume, höhere Resilienz gegenüber Energieimporten, gesellschaftliche Teilhabe an der Energiewende, und rund 100 Mrd. €, die über die EEG-Umlage in den Biogassektor geflossen sind, könnten weiter sinnvoll genutzt werden. |
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