Wirtschaftlichkeit von Wasserstoff als Energieträger und Rohstoff
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05398_2025_07-08_03
Möglichkeiten und Herausforderungen – Teil II
Wie bereits in Teil I dieser Veröffentlichung geschlussfolgert wurde, kann Wasserstoff als Energieträger neben der Elektrifizierung, CO2-Abscheidung und Speicherung (engl. carbon capture and storage, CCS) und biogenen Energieträgern eine attraktive Option für die Defossilierung1 der Industrie sein. Die heimische Erzeugung von grünem Wasserstoff ist allerdings mit sehr hohen Kosten für grüne Elektrizität verknüpft. Lokationen mit sehr niedrigen Elektrizitätskosten bieten die Chance die Gestehungskosten für Wasserstoff stark zu reduzieren, eröffnen allerdings mit dem meist transkontinentalen Transport eine neue Herausforderung. Diese Veröffentlichung gibt einen Überblick über mögliche Wege Wasserstoff nach Deutschland oder Zentraleuropa zu importieren. Verglichen werden die Energieträger und Derivate Ammoniak (NH3), Liquid Organic Hydrogen Carrier (LOHC), flüssiger Wasserstoff (LH2) und synthetisches Methan (e-SNG). Im Vergleich erweisen sich besonders Ammoniak und flüssiger Wasserstoff als wettbewerbsfähig. Die Bewertung von LOHC hängt stark von der genutzten Energie zur Dehydrierung ab und synthetisches Methan ist durch hohe Umwandlungsverluste und ein aufwändiges CO2-Management gekennzeichnet. Die durch den Transport entstehenden, zusätzlichen Kosten liegen für Pipelines & Schiffe im Bereich unterhalb von ca. 2 €/kgH2 sowie für Ammoniak und flüssigen Wasserstoff im Bereich von ca. 4 €/kgH2. Die abgeschätzten Kosten für LOHC oder e-SNG liegen in diesem Vergleich deutlich darüber., Fortsetzung aus gwf Gas + Energie, Ausgabe 6,
| Autoren | Stefan Weiske, Noah Hoke und Dennis Krieg |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 01.08.2025 |
| Format | |
| Verlag | Vulkan-Verlag GmbH |
| Seitenzahl | 8 |
| Titel | Wirtschaftlichkeit von Wasserstoff als Energieträger und Rohstoff |
| Untertitel | Möglichkeiten und Herausforderungen – Teil II |
| Beschreibung | Wie bereits in Teil I dieser Veröffentlichung geschlussfolgert wurde, kann Wasserstoff als Energieträger neben der Elektrifizierung, CO2-Abscheidung und Speicherung (engl. carbon capture and storage, CCS) und biogenen Energieträgern eine attraktive Option für die Defossilierung1 der Industrie sein. Die heimische Erzeugung von grünem Wasserstoff ist allerdings mit sehr hohen Kosten für grüne Elektrizität verknüpft. Lokationen mit sehr niedrigen Elektrizitätskosten bieten die Chance die Gestehungskosten für Wasserstoff stark zu reduzieren, eröffnen allerdings mit dem meist transkontinentalen Transport eine neue Herausforderung. Diese Veröffentlichung gibt einen Überblick über mögliche Wege Wasserstoff nach Deutschland oder Zentraleuropa zu importieren. Verglichen werden die Energieträger und Derivate Ammoniak (NH3), Liquid Organic Hydrogen Carrier (LOHC), flüssiger Wasserstoff (LH2) und synthetisches Methan (e-SNG). Im Vergleich erweisen sich besonders Ammoniak und flüssiger Wasserstoff als wettbewerbsfähig. Die Bewertung von LOHC hängt stark von der genutzten Energie zur Dehydrierung ab und synthetisches Methan ist durch hohe Umwandlungsverluste und ein aufwändiges CO2-Management gekennzeichnet. Die durch den Transport entstehenden, zusätzlichen Kosten liegen für Pipelines & Schiffe im Bereich unterhalb von ca. 2 €/kgH2 sowie für Ammoniak und flüssigen Wasserstoff im Bereich von ca. 4 €/kgH2. Die abgeschätzten Kosten für LOHC oder e-SNG liegen in diesem Vergleich deutlich darüber., Fortsetzung aus gwf Gas + Energie, Ausgabe 6, |
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