PFAS-Verschmutzung der Umwelt – Dimension und mögliche Lösungen

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Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) stellen aufgrund ihrer globalen Verbreitung, extremen Persistenz und gesundheitsschädigenden Eigenschaften eine ernsthafte Bedrohung für Mensch und Umwelt dar. Sie sind inzwischen weltweit in Luft, Wasser, Böden sowie in der Nahrungskette und im menschlichen Körper nachweisbar. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat für die Summe von vier besonders relevanten PFAS-Verbindungen (PFOA, PFNA, PFHxS, PFOS) eine tolerierbare wöchentliche Aufnahmemenge von 4,4 ng/kg Körpergewicht festgelegt. Daten des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) zeigen jedoch, dass die tatsächliche Aufnahme in Deutschland durch Lebensmittel diese Grenze bereits deutlich überschreitet. Es besteht dringender Handlungsbedarf zur Reduzierung des PFAS-Eintrags in die Umwelt. Der auf EU-Ebene diskutierte Beschränkungsvorschlag ist grundsätzlich sinnvoll, erfordert jedoch differenzierte Übergangsregelungen für Schlüsseltechnologien. Die globale Dimension der PFAS-Problematik macht eine international koordinierte politische Strategie erforderlich – vergleichbar mit dem erfolgreichen Ausstieg aus der FCKW-Produktion zum Schutz der Ozonschicht.
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Autoren Nico T. Mutters, Harald Färber, Anja Höhne
Erscheinungsdatum 01.08.2025
Format PDF
Verlag Vulkan-Verlag GmbH
Seitenzahl 13
Titel PFAS-Verschmutzung der Umwelt – Dimension und mögliche Lösungen
Beschreibung Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) stellen aufgrund ihrer globalen Verbreitung, extremen Persistenz und gesundheitsschädigenden Eigenschaften eine ernsthafte Bedrohung für Mensch und Umwelt dar. Sie sind inzwischen weltweit in Luft, Wasser, Böden sowie in der Nahrungskette und im menschlichen Körper nachweisbar. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat für die Summe von vier besonders relevanten PFAS-Verbindungen (PFOA, PFNA, PFHxS, PFOS) eine tolerierbare wöchentliche Aufnahmemenge von 4,4 ng/kg Körpergewicht festgelegt. Daten des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) zeigen jedoch, dass die tatsächliche Aufnahme in Deutschland durch Lebensmittel diese Grenze bereits deutlich überschreitet. Es besteht dringender Handlungsbedarf zur Reduzierung des PFAS-Eintrags in die Umwelt. Der auf EU-Ebene diskutierte Beschränkungsvorschlag ist grundsätzlich sinnvoll, erfordert jedoch differenzierte Übergangsregelungen für Schlüsseltechnologien. Die globale Dimension der PFAS-Problematik macht eine international koordinierte politische Strategie erforderlich – vergleichbar mit dem erfolgreichen Ausstieg aus der FCKW-Produktion zum Schutz der Ozonschicht.
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