Energiewende im Verkehr
4,90 €
Auf Lager
Artikelnummer
05398_2016_10_02
Welche Auswirkungen haben Batterie- und Brennstoffzellenfahrzeuge auf das Energiesystem?
Die Energiewende im Verkehrssektor steckt noch in den Kinderschuhen. Die möglichen Antriebskonzepte reichen von Batterie- (BEV) und Brennstoffzellenfahrzeugen (FCEV) bis hin zu synthetischen Kraftstoffen. Die Analysen des Reiner Lemoine Institutes zeigen, dass die zwei wichtigsten Technologien – batterieelektrische und Brennstoffzellenfahrzeuge – jeweils spezifische Vor- und Nachteile haben. In einem (lokalen) Zukunftsszenario mit 100 % BEV sind die Mobilitätskosten niedrig, während die Netz-Anschlussleistung sehr hoch ist, im Szenario mit 100 % FCEV ist es eher umgekehrt. Auf ganz Deutschland bezogen fällt der Strommehrbedarf im ersten Szenario deutlich geringer aus als im zweiten Szenario, was sich aus der Effizienz der FCEV-Technologie ergibt. Zu beachten ist jedoch, dass hier deutlich weniger zusätzliche Speicher erforderlich sind; FCEV ist somit die flexiblere Technologie. Eine Koexistenz beider Fahrzeugtechnologien scheint daher für die Einbindung des Verkehrssektors in ein Erneuerbares Energiesystem vorteilhaft.
Autoren | Oliver Arnhold / Hanna Decker / Birgit Schachler / Marlon Fleck / Kathrin Goldammer |
---|---|
Erscheinungsdatum | 01.10.2016 |
Format | |
Zeitschrift | gwf - Gas+Energie - Ausgabe 10 2016 |
Verlag | DIV Deutscher Industrieverlag GmbH |
Titel | Energiewende im Verkehr |
Untertitel | Welche Auswirkungen haben Batterie- und Brennstoffzellenfahrzeuge auf das Energiesystem? |
Beschreibung | Die Energiewende im Verkehrssektor steckt noch in den Kinderschuhen. Die möglichen Antriebskonzepte reichen von Batterie- (BEV) und Brennstoffzellenfahrzeugen (FCEV) bis hin zu synthetischen Kraftstoffen. Die Analysen des Reiner Lemoine Institutes zeigen, dass die zwei wichtigsten Technologien – batterieelektrische und Brennstoffzellenfahrzeuge – jeweils spezifische Vor- und Nachteile haben. In einem (lokalen) Zukunftsszenario mit 100 % BEV sind die Mobilitätskosten niedrig, während die Netz-Anschlussleistung sehr hoch ist, im Szenario mit 100 % FCEV ist es eher umgekehrt. Auf ganz Deutschland bezogen fällt der Strommehrbedarf im ersten Szenario deutlich geringer aus als im zweiten Szenario, was sich aus der Effizienz der FCEV-Technologie ergibt. Zu beachten ist jedoch, dass hier deutlich weniger zusätzliche Speicher erforderlich sind; FCEV ist somit die flexiblere Technologie. Eine Koexistenz beider Fahrzeugtechnologien scheint daher für die Einbindung des Verkehrssektors in ein Erneuerbares Energiesystem vorteilhaft. |
Eigene Bewertung schreiben